8. Mai 2014

Kris Benedikt - London Crimes 02. Schlimmer als dein Tod {Rezension}



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London Crimes
01. Näher als du ahnst
02. Schlimmer als der Tod
03. Dunkler als dein Schatten
04. Nicht lieblicher als du



"Sie biss sich auf die Lippen, um ein Lächeln zu unterdrücken. Die Affäre mit Simon würde sie bestimmt nie bereuen. Es war die erfrischendste Erfahrung ihres Lebens gewesen. David hatte immer darauf bestanden, dass sie sich beide vorher die Zähne putzten. Wie unromantisch. Hinterher pflegte er zu fragen, ob es für sie schön gewesen sei. Sie hatte sich ständig beobachtet gefühlt, hatte multiple Orgasmen vorgetäuscht, damit er zufrieden war.
Simon dagegen war viel zu sehr damit beschäftigt, selber Spaß zu haben, als sich darum zu scheren, ob ihr seine Sextechniken gefielen. Er hatte auch keine Hemmungen, im Bett Knoblauchbrot zu essen und sie dann zwischen den Krümeln zu lieben. Sie hatten viel miteinander gelacht. Mit ihm hatte sie sich wie ein Raubtier gefühlt, das endlich ausgewildert worden war. Raus aus dem Käfig ihrer Ehe."  (www.amazon.)



Jessica ist eine junge Tänzerin, die nicht nur mit ihrem Ehemann Roger verheiratet ist, sondern auch mit ihrem allerliebsten Hobby, dem Tanzen. Sie liebt das Tanzen und hat sich in der Fantasie des Musicals gut arrangiert. Es scheint neben Affären auch ihre liebste Freizeitsaktivität zu sein, denn sie verbringt jede freie Minute ihres Lebens mit Training. Jess ist nur am Üben für die neue Show und gerät dadurch immer wieder in Konflikte mit ihrem Ehemann, bis es zu einem tragischen Unglück kommt.

Dies ist der zweite Teil der London Crimes-Reihe, wobei diese Folge mit der ersten nicht viel gemeinsam hat, außer dem Inspector London. Das Cover zeigt wieder im Hintergund den Handlungsort London, wie auch schon bei London Crimes 1. Außer im Vordergrund ist diesmal die Protagonistin Jessica zu sehen und ein Zylinder, dem man wohl Dedectiv Inspector London zuteilen kann. Aber auch der Schreibstil ist hier wieder sehr einfach und bringt dem Leser sehr viel Spass, dass Buch zu verschlingen. Besonders zum Ende hin wurde es sehr spannend, nachdem Jessica auf eine bis dahin unerklärliche Weise verschwunden ist.

Bei den einzelnen Protagonisten hat sich Kris Benedikt sehr viel Mühe gegeben und sehr interessante Eigenschaften erschaffen. Wie es zu einem Kimi auch gehörte, sind in diesem Buch auch einge Tote ungebracht, ob sie verdient sind oder nicht, muss der Leser selbst entscheinden. Meiner Meinung nach ist ein Tod auf alle Fälle nicht gerechtfertig gewesen, wobei ein Tod nicht gerechtfertig sein muss, sondern es auch andere Strafen gibt.

Der Autorin ist hier nach London Crimes 1 eine weitere raffinierte Geschichte mit vielen Gefühlen und Eifersucht enstanden. Ich bin jedenfalls weiterhin gespannt auf die weiteren Folgen und welche Fälle DI London noch lösen muss.
















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