12. Februar 2014

Kris Benedikt - London Crimes 01. Näher als du ahnst {Rezension}










London Crimes
01. Näher als du ahnst
02. Schlimmer als der Tod
03. 
04. 



"Wenn seine Gletscheraugen geschlossen und seine Rasiermesserkrallen sicher unter dem Bauch verstaut waren, sah Blue fast harmlos aus. Stella wartete, bis Miguel sich neben der schlafenden Katze niedergelassen hatte, dann setzte sie sich in sicherem Abstand auf einen Stuhl. 'Ich bin mit April zusammengestoßen, oder vielmehr sie mit mir. Was hast du mit ihr gemacht?'
Im Grunde interessierte seine Antwort sie gar nicht. Sie ließ seine Stimme an sich vorbeirauschen, während sie den Anblick seiner klaren Züge und seiner unwiderstehlichen Grübchen in sich aufsog. 'Du siehst verboten gut aus.'"



London Crimes ist ein ungewöhnelicher, aber interessanter Auftakt zu einer neuen Psycho-Krimi Reihe die wie der Titel schon sagt in London spielt.  Kris alias Christine Spindler und Benedikt alias Thomas Endl, deren dritter Vorname "Benedikt" lautet, haben sich für diesen Roman zusammen geschlossen.

In der Hauptrolle befindet sich die Protagonistin April, die ein außergewöhnliches Mädchen ist. April hat keine Freunde bzw. nur einen Freund und dies ist ihr Stoffhase. Ihrem Stoffhasen vertraut die Protagonistin alles an, was sie bedrückt. Besonders leidet April unter Ihren Problemen die durch Ihre Visionen entstehen...

Die Stadt London kann man auch im Hintergrund des wundervollen Covers sehen. Im Vordergrund befindet sich eine Kopf mit einer grünen Maske auf blassem gelben Grund. Aber nicht nur das Cover steht im Augenmerk des Lesers, sondern auch der sehr einfache und verständliche Schreibstil der Autoren. Ich habe mich sehr schnell in die Geschichte und in das Geschehen um April und Inspector Frederick London hineingefunden.

Näher als du ahnst ist ein sehr leichter Krimi. Die Geschehnisse sind, wenn man darüber nachdenkt, natürlich schlimm und einem selber möchte soetwas nicht passieren. Trotzdem hat es einfach Spass gemacht ihn zu lesen, auch wenn ich es, während des Lesens überhaupt nicht so gruselig fand. Bei den Visionen von April, worum es überhaupt in dem London Crimes geht sollte, sollte man sich nicht lustig machen und auch nicht wegsehen. Wegsehen tut auch Detective Inspector Frederick London nicht, der genau bei der Hälfte der Geschichte in das Leben der Protagonistin tritt. Warum es genau bei 50% gewesen ist, ist wohl nur ein Zufall der Autoren gewesen. ich fand es  jedenfalls sehr belustigend. Weswegen der DI zum Ermitteln engagiert wird kommt, werde ich hier nicht genauer erläutern, da ich sonst zu viel von der recht kurzen Geschichte verrate.

Mein Fazit ist einfach, dass Buch mit den 124 Seiten ist sehr schnell gelesen und ich bin auch schon sehr gespannt auf den zweiten Teil der Krimi-Reihe, auch wenn Sie laut Christine Spindler wohl nicht zusammenhängend sind. Trotz meiner kurzen Rezension empfehle ich diese kleine Geschichte gerne weiter.














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