28. Dezember 2013

Roxann Hill - Liebe macht pink! {Rezension}



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02. Die Tränen der toten Nonne

03. Im Abgrund der Ewigkeit
04. Vor der Ewigkeit (2014)





Roxann Hill ist Autorin von romantisch-phantastischen Romanen.
Sie wurde 1965 in Brünn/Tschechien geboren. Während des Prager Frühlings flüchtete sie - damals ein kleines Mädchen - mit ihren Eltern nach Deutschland/Mittelfranken, wo sie aufwuchs und auch heute noch lebt.

Mehr von Roxann Hill





Michelle hat alles, was man sich wünschen kann: Gutes Aussehen, einen prima Job, Designerklamotten und viel Geld. Michelle hat auch einen Partner: Valentin von Gertenbach – ein wahrer Traummann und „très dinstingué“. Alles wäre perfekt, wenn es nicht diesen klitzekleinen Haken gäbe: Valentins Frau.
Als Michelle kurz vor Weihnachten von Valentin in den französischen Alpen sitzen gelassen wird, beschließt sie, nach Berlin zurückzukehren und um ihn zu kämpfen. Unterwegs trifft sie auf den attraktiven aber mittellosen David und dessen kleine Tochter Emma.
Für die Drei beginnt eine rasante Reise quer durch Frankreich bis nach Deutschland, in deren Verlauf sich Michelle immer öfter fragt, was im Leben wirklich zählt und ob es stimmt, dass Liebe pink macht.




Jeder kennt diese chickimicki Tanten, die mehr von sich halten, weil sie bessere Kleidung, mehr Geld, einen prima Job und sozusagen einen Goldesel zuhause haben. Andere Leute, die nicht im gleichen Stil gekleidet sind oder auf jeden Cent achten müssen, entsprechen überhaupt nicht ihrer Liga und werden nur mit Verachtung betrachtet. So lernt man Michelle am Anfang der Geschichte kennen und das sie sich doch ändert, kann man bis zum Ende des Buches gar nicht glauben, aber man muss es schon selber lesen....

Liebe macht pink! ist ein schöner Titel für dieses Buch und das Cover wurde von der Autorin sehr gut ausgesucht. Den kleinen rosa Flitzer wurde von Roxann  mit ihrem wundervollen Schreibstil beschrieben. Der Inhalt hat mich gleich von Anfang an wieder in den Bann gezogen und ich konnte mich somit kaum von dem Buch fernhalten. So hatte ich es auch sehr schnell durch, obwohl ich ziemlich im Stress in der letzten Zeit gewesen bin, aber es musste gelesen werden. Es wollte gelesen werden, denn die Handlungsorte wurden von ihr, wie auch schon in ihren anderen Büchern sehr gut beschrieben.

Die Autorin hat in die Story sehr viel Gefühl und auch romantische Punkte hineingearbeitet, so dass diese Buch auch schön in die Weihnachtszeit reinpasst, wo ich es auch gelesen habe. Was ich am Anfang nicht für möglich gehalten habe, aber nicht nur über Michelle wird Leser auf den kompletten 252 Seiten entweder ein grinsen, schmuzeln oder ein Lachen auf die Lippen gezaubert, sondern auch über die anderen Protagonisten. Es wurde sehr humorvoll verfasst.
Auf der Reise quer durch Frankreich zurück nach Berlin passieren den dreien unterschiedliche Abenteuer und David und Michaela aka Michelle kommen sich immer näher. Das sich die Reise teilweise auf einer Lüge aufbaut, erfährt der Leser erst am Ende der Geschichte. Um welche Lüge es sich handelt, wird natürlich nich verraten.

Bei den Protagonisten hatte jeder so seine Eigenart.
Michelle bzw. Michaela war zu ihrer Anfangzeit ziemlich hochnäsig. Wer kein Geld hat, war nichts wert. Sie glaubte in Valentin die große Liebe gefunden zu haben, der auch nach den Feiertagen seine Frau verlassen wird. Michelle ist eine arogante Tussi, aber....zu einem späteren Zeitpunkt mit viel Herz.

David mit seiner Tochter Emma ist ein bodenständiger Vater, der seine alte rosa Karre, sorry, großartiges Auto liebt. Er hat nicht nur ein Herz für seine kleine Tochter, sondern auch für sein Gefährt, welches des öffteren doch die eine oder andere Macke aufweist. Ein Schrottplatz kommt überhaupt nicht in Frage, denn ein neues Auto kann oder will sich David nicht leisten.

"Dein Tipp war goldrichtig, Emma. Dein Papa liebt Butterplätzchen."
"Natürlich!", erwiderte Emma. "Besonders weil sie pink sind."
"Weil sie was sind?", fragte David.
"Pink. Die Plätzchen sind pink. Und Papa, du sagst doch immer Liebe macht pink."
David runzelte die Stirn. "Sage ich nie. Ich habe vielleicht ein- oder zweimal erwähnt, dass Liebe blind macht" (Seite 159)


Der Roman ist grundsätzlich aus der Ich-Perspektive, aus Michelle´s Sicht geschrieben. Zwischendurch dürfen auch mal David, Emma und auch die anderen Charaktere in der Geschichte zu Wort kommen. Es stört der kompletten Geschichte bei keinem Absatz und man kann die Erzählform gedanklich gut verfolgen.




Von den Büchern der Roxann Hill kann man einfach nur begeistert sein. Somit hat sie bei mir mit "Liebe macht pink!" wieder einen volltreffer gelandet. Es hat mir ziemlich viel Spass gemacht die Geschichte zu verfolgen und fand es sehr schade, als sie endete und wahrscheinlich mit keiner Fortsetzung von Michelle und David zu rechnen ist. Trotzdem kann ich hier nur eine Buchempfehlung ausprechen.





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