27. Januar 2013

{Rezension} Christine Spindler - Mond aus Glas

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Mond aus Glas ist ein Buch von der Autorin Christine Spindler. Dieses Buch ist als Ebook für 7,99 Euro  und in der Printverson für 17,90 Euro zu erhalten und hat 356 Seiten. 




 Christine Spindler, Jahrgang 1960, lebt mit ihrer Familie in Auenwald, einem idyllischen Dorf. Sie liebt die Natur, Musik, Malerei, Katzen - und natürlich ihren Beruf, das Schreiben. 40 Bücher hat sie bisher veröffentlicht, unter anderem Krimis, Fantasy, Jugendbücher und viele abenteuerliche Kinderromane unter dem Pseudonym Tina Zang. 





Seit Lunas Zwillingsschwester Stella nach einer Tumoroperation starb, ist jeder in ihrer Familie mit seiner Trauer überfordert. Die Ehe der Eltern hält dieser Belastung kaum stand.
Als Luna Finn kennenlernt, dessen Eltern sich gerade getrennt haben, erkennen die beiden, wie einzigartig sie sind, und plötzlich bemerkt Luna, dass sie geheimnisvolle Fähigkeiten besitzt.




Christine Spindler hat mit „Mond aus Glas“ einen aufwühlenden Roman über Trauer, erste Liebe, Gefühle und Hoffnung geschrieben. Die Autorin schickt ihre Leser in einer atemlosen Fahrt von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt und bringt sie mit ihrem berührendern Schreibstil gleichzeitig zum Lachen und Weinen.
Ein eBook zum Nachdenken und Staunen, für Jugendliche und Erwachsene! (www.amazon.de)

Ich kann die oberen Punkte nicht vollständig nachvollziehen, auch wenn manche Szenen im dem Buch traurig waren, haben sie mich jetzt nicht direkt zum Weinen gebracht. Ich wußte am Anfang erst gar nicht so recht, worum es in dem Buch geht, bis es irgendwann klick gemacht hat. Daher hat Mond aus Glas jetzt zum Schluss auch mehr Pfötchen/Sterne bekommen, als ich eigentlich vorgehabt habe.
Der Schreibstil hat mich aber trotzdem leicht berührt und ich konnte auch an der einen oder anderen Stelle ein lächeln nicht verdrücken. Am Anfang fand ich ihn noch etwas stockend, danach legte es sich aber, so dass ich das Buch ziemlich schnell gelesen hatte.
Das Cover ist mit dem  Mondkind Luna gestaltet, welches durch den großen Mond gut zu erkennen ist. 

Die Hauptprotagonistin ist die 16 jährige Luna, die nicht immer alleine gewesen war, denn sie hatte bis zur tötlichen Operation am Hirnturmor noch eine Zwillingsschwester namens Stella.  Die Familie war nach diesen Zeitpunkt nicht mehr so, wie sie mal war. Statt gemeinsam zu trauern, trauerte jeder für sich. Vater Urban vertiefte sich in die Arbeit und miemte den Starken. Seine Frau Vera gab sich der Kunst hin und versuchte die Trauer in dieser Richtung zu bewältigen. In dem Haushalt lebte zusätzlich noch die Schwester von Vera. Evi ist geistig behindert hat an der einen oder anderen Stelle doch ihre Eigenschaften.

Nachdem die Familie so langsam wieder den richtigen Weg fand, kam ein erneuter Tiefschlag. Dies gab der Geschichte wieder einen pepp nach Vorne und es kam doch etwas Spannung wieder auf.

Von Christine Spindler fand ich die Beschreibung des Finns gut, der von seiner Mutter so in Watte eingepackt wurde, dass er überhaupt keinen Spass im Leben hatte. Auch als Bluter sollte man etwas Freude im Leben haben und nicht nur im Mittelpunkt stehen, wenn es noch eine kleine Schwester Motte gibt. Erst nach dem Umzug ins Rundhaus und das Kennenlernen mit Luna, änderte sich einiges. Beide verliebten sich auf anhieb in den Anderen und Finn sagt seiner Mutter die Meinung, dass sie sich mehr um Motte kümmern sollte, als um ihn.

Was mich in diesem Buch sehr berührt hat war der Brief an Vera, der für die Zukunft geschrieben wurde. Daher stammt auch dieses wunderbare Zitat:
 "Glück bedeutet nicht, alle seine Träume zu verwirklichen, sondern genug Träume zu haben, um der Realität immer wieder ein Stück vorausfliegen zu können." (Seite 158)

Mißgefallen hat dagegen, dass Luna gleich als Wunderheilerin dargestellt wird, nur weil sie einmal jemanden das Leben gerettet hatte. Klar, sie reinigte auch die Haut von Finn, trotzdem konnte sie ihre Mutter auf anhieb nicht heilen. 

Trotz allem hat mir das Buch gefallen.




Ich habe mich sehr gefreut, dass ich dieses Buch lesen durfte. Mein Fazit für den heutigen Tag ist, dass ich es bestimmt nochmal in die Hand nehmen werde und vielleicht sogar dann eine viel bessere Meinung über dieses Buch entwickele. In gewisserweise hatte es doch was magisches Ansich gehabt. Wer es lesen möchte, soll es lesen um dann seine eigene Meinung zu bilden.
Von mir bekommt Mond aus Glas





 Vielen Dank an Christine Spindler für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

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